Taufgeschenk
Das Kind wird sich an nichts davon erinnern. Deshalb sind die besten Taufgeschenke die, die erst später ankommen – in zehn, zwanzig Jahren.
Patenkind eintragen, Termine laufen mit
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.
Kette mit Kreuz oder Namen, ein Armband, ein Schmuckstück zum Aufheben. Die klassischen Patengeschenke haben eines gemeinsam: Sie überstehen die Kindheit und werden später hervorgeholt.
Ein Buch mit Widmung, eine Kinderbibel, ein Baum im Garten der Eltern. Dinge, die man dem Kind später zeigen kann und die von diesem Tag erzählen, ohne im Weg zu stehen.
Ein Sparbuch, ein Depot, ein Betrag, der jedes Jahr dazukommt. Unromantisch am Tauftag und das nützlichste Geschenk überhaupt, wenn das Kind achtzehn wird.
Ein Brief an das Kind, zu öffnen mit achtzehn. Er kostet nichts, ist in zwanzig Minuten geschrieben, und er ist das Einzige auf dieser Liste, das niemand sonst schenken kann.
Üblich und gern gesehen. Als Orientierung: Bekannte und Nachbarn 20 bis 50 Euro, nähere Verwandte 50 bis 100, Paten deutlich mehr. Wofür es gedacht ist, macht aus dem Umschlag ein Geschenk.
Schlafsack, Badetuch mit Namen, gutes Spielzeug aus Holz. Eltern eines Täuflings haben meist genug Strampler – Verbrauchbares und Größe 86 aufwärts sind willkommener.
Ein Gutschein fürs Essen, ein Abend Babysitten, Kaffee in gut. An einem Tag, der dem Kind gilt, ist das eine unerwartete Aufmerksamkeit.
Nicht jede Familie tauft aus demselben Grund. Wenn du nicht sicher bist, wie religiös es zugeht, wähle etwas Neutrales – ein Kreuz an der Wand ist eine Entscheidung, die den Eltern gehört.
Wer Pate wird, übernimmt kein Geschenk, sondern eine Verabredung: an diesen Menschen zu denken, auch wenn zwischen den Familien gerade wenig läuft. Das Schwierige daran ist nicht der gute Wille, sondern die Erinnerung – Geburtstage rutschen weg, und nach ein paar Jahren ist aus „wir melden uns" ein Weihnachtsgruß geworden.
Praktisch heißt das: Trag das Kind ein, sobald du zugesagt hast. In Kalendo bekommt ein Patenkind Geburtstag und Weihnachten automatisch in den Kalender – die beiden Termine, an denen ein Pate vorkommen sollte, stehen damit von Anfang an da, ohne dass du daran denken musst.
Taufe ist fest vorgesehen, zusammen mit Kommunion, Konfirmation und Firmung – du wählst sie aus, statt sie zu benennen.
Sie wiederholt sich nicht und lässt sich bei einem Menschen nur einmal eintragen. Zwei Taufen beim selben Kind wären immer ein Versehen.
Es gibt keinen ausrechenbaren Tauftermin, also füllt Kalendo hier nichts vor. Du trägst ein, was auf der Einladung steht.
Wenn mehrere Paten oder die halbe Verwandtschaft ein größeres Geschenk stemmen wollen: Ziel eintragen, Link verschicken, jeder trägt seinen Betrag selbst ein. Bezahlt wird direkt an dich, nicht an die App.
Kein Shop und keine Geschenkliste zum Abhaken. Und im Fall eines Täuflings auch keine Hilfe beim Erraten: Ein Baby hat keine Interessen, die man eintragen könnte, und keine Wunschliste – was gebraucht wird, wissen allein die Eltern. Die ehrlichste Abkürzung bleibt hier die Nachfrage.
Was Kalendo dafür zuverlässig tut, fängt nach der Taufe an: Es erinnert an die Geburtstage, die danach kommen, hält fest, was du in welchem Jahr geschenkt hast, und zeigt dir beim nächsten Mal, was schon da war.
Von Paten etwas Bleibendes oder Angelegtes – Schmuck, ein Buch mit Widmung, ein Sparbuch, ein Brief an das Kind. Von Gästen Geld mit einem Satz dazu oder etwas Praktisches für das erste Jahr.
Als Orientierung: Bekannte und Nachbarn 20 bis 50 Euro, nähere Verwandte 50 bis 100, Paten deutlich mehr. Das sind Gewohnheiten und keine Vorschriften – ein Betrag, der wehtut, ist kein Geschenk.
Traditionell etwas, das bleibt: eine Kette, eine Kerze, eine Kinderbibel. Genauso gut ist etwas Angelegtes fürs Erwachsenwerden – und ein Brief an das Kind, zu öffnen mit achtzehn, ist das Einzige, das kein anderer schenken kann.
Etwas Neutrales: ein Buch, etwas Praktisches, etwas Angelegtes. Religiöse Gegenstände sind eine Entscheidung, die den Eltern gehört – im Zweifel vorher fragen.
Das Patenkind einmal in Kalendo eintragen: Geburtstag und Weihnachten legt die App dann von selbst an, und sie erinnert rechtzeitig genug, dass ein Päckchen noch ankommt.
Patenkind eintragen, Termine laufen mit
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.