Adressen sammeln
Vor Weihnachtskarten, einer Einladung oder einem Klassentreffen steht immer dieselbe Arbeit: fünfzig Leute fragen, fünfzig Antworten aus fünfzig Chats klauben, alles abtippen. Es geht auch andersherum.
Adressen einsammeln statt abtippen
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.
Kalendo erzeugt einen Link, der zu dir gehört – einen für alle, nicht einen je Person. Er entsteht erst, wenn du ihn zum ersten Mal brauchst.
In den Familienchat, an eine Mailverteilerliste, einzeln per WhatsApp. Wer ihn öffnet, sieht ein kurzes Formular mit deinem Namen darüber – und braucht kein Konto, keine App und kein Passwort.
Was hereinkommt, landet in einer Prüfliste. Du siehst, zu wem es gehört, und übernimmst es mit einem Tipp – oder wirfst es mit einem zweiten weg. In dein Adressbuch schreibt sich nichts von allein.
Der erste Schritt ist der einzige mit Pflichtfeldern: Name, Geburtstag, Geschlecht, Anschrift, Mailadresse und Handynummer. Danach kommen drei Schritte, die jeder überspringen kann.
Ein Bild, damit im Adressbuch ein Gesicht steht statt eines Buchstabens. Interessen, falls du mal etwas schenken willst. Schuh-, Oberteil- und Ringgröße – jede einzeln freiwillig, nach Konfektionsgröße fragt Kalendo mit Absicht nicht.
An ihr erkennt Kalendo, zu welchem vorhandenen Kontakt die Antwort gehört – auch wenn die Person seit dem Import geheiratet hat und unter einem Namen schreibt, den die App noch nie gesehen hat.
Eine neue Anschrift tritt neben die alte, statt sie zu ersetzen. Was gilt, entscheidest du beim Durchsehen – nicht das Formular.
Ein Link, den man teilt, wird weitergeleitet – dafür ist er da. Genau deshalb schreibt er nicht direkt in dein Adressbuch: Drei unerwünschte Einträge unter vierhundert echten findet später niemand wieder, drei Zeilen in einer Prüfliste sind einen Tipp von weg.
Aus demselben Grund gibt es eine Obergrenze für offene Einträge, und der Link lässt sich zurückziehen: Ein neuer wird erzeugt, jede schon verschickte Kopie hört im selben Moment auf zu funktionieren. Wer sie dann öffnet, liest, dass der Link zurückgezogen wurde – nicht, dass es ihn nie gab.
In der Liste zeigt ein graues Zeichen, was fehlt: Anschrift, Mailadresse oder Nummer. Ein Tipp darauf öffnet WhatsApp oder die Mail mit einer fertigen Bitte – derselbe Link, aber nicht derselbe Satz, denn „ich habe deine Adresse nicht" ist eine andere Frage als „ich habe deine Nummer nicht".
Für den Moment, in dem jemand dich fragt, gibt es einen QR-Code mit deinen Daten. Er läuft nach zehn Minuten ab – was in einem QR steht, steht sonst in jedem Foto davon.
Was du eingesammelt hast, kann Kalendo auf Knopfdruck in dein Telefon oder zu Google zurückschreiben – nur in leere Felder, nur nach einer Vorschau, die du bestätigt hast.
Alles lässt sich als vCard, CSV oder JSON exportieren. Für Serienbriefe, für ein anderes Programm, oder einfach, weil es deine Daten sind.
Das hier ist kein reines Adressformular. Der Geburtstag ist eine Pflichtangabe, weil die App dafür gebaut ist: Sie erinnert daran und schlägt Geschenke vor. Wer nur Postanschriften für eine Einladung braucht und sonst nichts, bekommt hier mehr Formular, als er wollte.
Es gibt auch keine Umfrage je Anlass – einen Link je Konto, den du jederzeit ersetzen kannst, und keine Auswertung, wer schon geantwortet hat und wer nicht. Antworten stehen in der Prüfliste, nicht in einer Tabelle mit Häkchen.
Die Daten liegen in Frankfurt, und sie gehen an niemanden weiter. Wer den Link ausfüllt, sieht vorher, wer fragt – dein Name steht über dem Formular, nicht nur ein Markenzeichen.
Nein. Sie öffnet den Link, füllt ein kurzes Formular aus und ist fertig – ohne App, ohne Registrierung, ohne Passwort.
Nein, es ist ein Link für alle. Du kannst ihn in einen Gruppenchat stellen oder einzeln verschicken; die Antworten ordnet Kalendo über die Mailadresse dem richtigen Kontakt zu.
Dann kommen ihre Einträge in der Prüfliste an und nicht in deinem Adressbuch – und du erzeugst einen neuen Link. Der alte hört im selben Moment auf zu funktionieren.
Mit dem Grund. „Ich will dir eine Karte schicken und habe deine Adresse nicht" ist eine Freundlichkeit, keine Datenerhebung – und genau so steht es in den fertigen Nachrichten, die Kalendo vorschlägt.
Ja, als vCard, CSV oder JSON. Außerdem kann Kalendo sie in dein Telefon oder dein Google-Adressbuch zurückschreiben – in leere Felder, nach einer Vorschau.
Adressen einsammeln statt abtippen
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.