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Adressen sammeln

Adressen sammeln, ohne sie abzutippen

Vor Weihnachtskarten, einer Einladung oder einem Klassentreffen steht immer dieselbe Arbeit: fünfzig Leute fragen, fünfzig Antworten aus fünfzig Chats klauben, alles abtippen. Es geht auch andersherum.

Adressen einsammeln statt abtippen

Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.

So läuft es

  1. Den Link holen

    Kalendo erzeugt einen Link, der zu dir gehört – einen für alle, nicht einen je Person. Er entsteht erst, wenn du ihn zum ersten Mal brauchst.

  2. Verschicken, wie es gerade passt

    In den Familienchat, an eine Mailverteilerliste, einzeln per WhatsApp. Wer ihn öffnet, sieht ein kurzes Formular mit deinem Namen darüber – und braucht kein Konto, keine App und kein Passwort.

  3. Antworten durchsehen und übernehmen

    Was hereinkommt, landet in einer Prüfliste. Du siehst, zu wem es gehört, und übernimmst es mit einem Tipp – oder wirfst es mit einem zweiten weg. In dein Adressbuch schreibt sich nichts von allein.

Was in dem Formular steht

Eine Minute, vier Schritte

Sechs Angaben sind Pflicht, alle im ersten Schritt: Vor- und Nachname, Geburtstag, Geschlecht, Mailadresse und Handynummer. Danach kommen drei Schritte, die jeder überspringen kann.

Die Anschrift ist freiwillig

Sie steht im ersten Schritt, aber unter einer eigenen Überschrift: „Wenn du an passenden Geschenken interessiert bist." Darunter der Satz, wofür sie gut ist – für Karten und Päckchen, die mit der Post kommen. Wer das nicht möchte, lässt sie leer und kommt trotzdem durch das Formular. Ein Formular, das für eine Geburtstagserinnerung eine Postanschrift verlangt, ist ein Formular, das Leute schließen.

Freiwillig: Foto, Interessen, Größen

Ein Bild, damit im Adressbuch ein Gesicht steht statt eines Buchstabens. Interessen, falls du mal etwas schenken willst. Schuh-, Oberteil- und Ringgröße – jede einzeln freiwillig, nach Konfektionsgröße fragt Kalendo mit Absicht nicht.

Die Mailadresse ist der Schlüssel

An ihr erkennt Kalendo, zu welchem vorhandenen Kontakt die Antwort gehört – auch wenn die Person seit dem Import geheiratet hat und unter einem Namen schreibt, den die App noch nie gesehen hat.

Nichts wird überschrieben

Eine neue Anschrift tritt neben die alte, statt sie zu ersetzen. Was gilt, entscheidest du beim Durchsehen – nicht das Formular.

Warum die Antworten erst in eine Prüfliste gehen

Ein Link, den man teilt, wird weitergeleitet – dafür ist er da. Genau deshalb schreibt er nicht direkt in dein Adressbuch: Drei unerwünschte Einträge unter vierhundert echten findet später niemand wieder, drei Zeilen in einer Prüfliste sind einen Tipp von weg.

Aus demselben Grund gibt es eine Obergrenze für offene Einträge, und der Link lässt sich zurückziehen: Ein neuer wird erzeugt, jede schon verschickte Kopie hört im selben Moment auf zu funktionieren. Wer sie dann öffnet, liest, dass der Link zurückgezogen wurde – nicht, dass es ihn nie gab.

Wenn nur bei einem etwas fehlt

Direkt nachfragen, mit dem passenden Satz

In der Liste zeigt ein graues Zeichen, was fehlt: Anschrift, Mailadresse oder Nummer. Ein Tipp darauf öffnet WhatsApp oder die Mail mit einer fertigen Bitte – derselbe Link, aber nicht derselbe Satz, denn „ich habe deine Adresse nicht" ist eine andere Frage als „ich habe deine Nummer nicht".

Umgekehrt: deine eigenen Angaben weitergeben

Für den Moment, in dem jemand dich fragt, gibt es einen QR-Code mit deinen Daten. Er läuft nach zehn Minuten ab – was in einem QR steht, steht sonst in jedem Foto davon.

Zurück ins Adressbuch

Was du eingesammelt hast, kann Kalendo auf Knopfdruck in dein Telefon oder zu Google zurückschreiben – nur in leere Felder, nur nach einer Vorschau, die du bestätigt hast.

Und wieder heraus

Alles lässt sich als vCard, CSV oder JSON exportieren. Für Serienbriefe, für ein anderes Programm, oder einfach, weil es deine Daten sind.

Was Kalendo nicht ist

Das hier ist kein reines Adressformular, und die Reihenfolge ist sogar umgekehrt: Der Geburtstag ist Pflicht, die Anschrift nicht. Die App ist dafür gebaut, an Tage zu erinnern und Geschenke vorzuschlagen – wer nur Postanschriften für eine Einladung braucht und sonst nichts, bekommt hier mehr Formular, als er wollte, und bekommt ausgerechnet das eine Feld nicht garantiert.

Es gibt auch keine Umfrage je Anlass – einen Link je Konto, den du jederzeit ersetzen kannst, und keine Auswertung, wer schon geantwortet hat und wer nicht. Antworten stehen in der Prüfliste, nicht in einer Tabelle mit Häkchen.

Die Daten liegen in Frankfurt, und sie gehen an niemanden weiter. Wer den Link ausfüllt, sieht vorher, wer fragt – dein Name steht über dem Formular, nicht nur ein Markenzeichen.

Häufige Fragen

Muss die Person, die ich frage, ein Konto anlegen?

Nein. Sie öffnet den Link, füllt ein kurzes Formular aus und ist fertig – ohne App, ohne Registrierung, ohne Passwort.

Brauche ich für jede Person einen eigenen Link?

Nein, es ist ein Link für alle. Du kannst ihn in einen Gruppenchat stellen oder einzeln verschicken; die Antworten ordnet Kalendo über die Mailadresse dem richtigen Kontakt zu.

Was, wenn der Link an Fremde weitergegeben wird?

Dann kommen ihre Einträge in der Prüfliste an und nicht in deinem Adressbuch – und du erzeugst einen neuen Link. Der alte hört im selben Moment auf zu funktionieren.

Wie frage ich nach einer Adresse, ohne dass es komisch wirkt?

Mit dem Grund. „Ich will dir eine Karte schicken und habe deine Adresse nicht" ist eine Freundlichkeit, keine Datenerhebung – und genau so steht es in den fertigen Nachrichten, die Kalendo vorschlägt.

Kann ich die gesammelten Adressen exportieren?

Ja, als vCard, CSV oder JSON. Außerdem kann Kalendo sie in dein Telefon oder dein Google-Adressbuch zurückschreiben – in leere Felder, nach einer Vorschau.

Adressen einsammeln statt abtippen

Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.