Sammelgeschenk
Das Schwierige ist nie die Idee, sondern die Buchhaltung: Wer macht mit, wer hat schon gezahlt, und wie viel fehlt noch. Genau das ist der Teil, den man sonst in einer Tabelle nachhält, die niemand außer dir sieht.
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.
Du wählst die Person, schreibst hinein, worum es geht, und kannst einen Zielbetrag und eine Frist setzen. Beides ist freiwillig – ohne Ziel wird es eine Sammlung ohne Balken, ohne Frist eine ohne Stichtag.
In den Familienchat, an die Abteilung, einzeln. Wer ihn öffnet, sieht, worum es geht und wie weit es ist. Anmelden muss sich dafür niemand.
Name, Betrag, auf Wunsch eine Notiz. Der Betrag ist freiwillig: Wer erst zusagen und später entscheiden will, trägt sich ohne Zahl ein. Bis zu 200 Leute passen in eine Sammlung.
Das Geld kommt direkt bei dir an; in Kalendo setzt du nur den Haken. Damit ist die Liste, die sonst in deinem Kopf liegt, an einer Stelle – und du weißt am Vorabend, wen du noch erinnern musst.
Titel, den Vornamen des Beschenkten, das Ziel, die Frist, den Stand – und wer schon dabei ist, mit welchem Betrag. Genau das bringt die Übrigen dazu mitzumachen.
Keine Anschrift, kein Geburtstag, keine anderen Kontakte, nichts aus deinem Adressbuch. Die Seite baut ihre Angaben einzeln zusammen, statt eine Datenbankzeile auszugeben – sonst reiste beim nächsten neuen Feld ungefragt etwas mit.
Wer ihn hat, kann mitmachen; deshalb gehört er in einen Chat und nicht in ein öffentliches Forum. Ist er doch zu weit gewandert, erzeugst du einen neuen – der alte hört im selben Moment auf zu funktionieren.
Er sieht die Sammlung nicht, solange du ihm den Link nicht schickst. Sie hängt an seiner Kontaktkarte in deinem Konto, nicht an ihm.
In der Sammlung steht dein Zahlweg – PayPal-Link, IBAN, Wero oder schlicht „bar bei mir". Wer ihn einmal in den Einstellungen hinterlegt, wählt ihn später mit einem Tipp; überschreiben geht trotzdem, weil für eine bestimmte Sammlung ein anderes Konto gelten kann. Wer mitmacht, überweist an dich, und du kaufst das Geschenk.
Kalendo nimmt kein Geld entgegen, und das ist keine Bequemlichkeit: Fremdes Geld einzusammeln, um es weiterzuleiten, ist ein erlaubnispflichtiges Geschäft. Hier organisiert ein Mensch ein Geschenk für einen anderen – die App führt Buch, mehr nicht. Es gibt deshalb auch keine Gebühr, keine Treuhand und keine Rückabwicklung; wer zurücktritt, sagt es dir, und du nimmst den Eintrag heraus.
Fahrrad zur Einschulung, Reise zur Silberhochzeit, das Instrument, der Schreibtisch. Fünf Umschläge mit je achtzig Euro sind fünf Umschläge; vierhundert Euro für eine Sache sind ein Geschenk, das man erzählt.
Einschulung, Taufe, Konfirmation, runde Geburtstage: Dort ist die Dopplung das eigentliche Problem – zwei Schreibtischlampen an einem Abend. Eine Sammlung löst es, bevor es entsteht.
Abschied, Jubiläum, Elternzeit. Der Link erspart die Runde durch die Abteilung und die Frage, wer schon dran war.
Wenn ihr zu dritt seid und euch ohnehin täglich seht, legt einer aus und die anderen zahlen zurück. Dafür braucht es keinen Link – ein Werkzeug, das mehr Aufwand macht als die Sache selbst, benutzt beim zweiten Mal niemand.
Es erinnert die Beitragenden nicht. Wer zugesagt und nicht gezahlt hat, bekommt von der App keine Mahnung – die kommt von dir. Das ist Absicht: Eine automatische Zahlungserinnerung an Menschen, die Kalendo nie benutzt haben und ihre Adresse nur einer Zusage wegen hinterlassen haben, wäre genau der Ton, den man einer App nicht verzeiht.
Und es ist keine Zahlungsabwicklung: kein Warenkorb, keine Kasse, keine Gebühr. Was es kann, ist die Buchführung – wer mitmacht, mit wie viel, wer schon gezahlt hat und wie viel noch fehlt.
Lege fest, für wen und wofür gesammelt wird, setz einen Zielbetrag und eine Frist, und verschick den Link. Wer mitmacht, trägt Name und Betrag selbst ein; du hakst ab, wer gezahlt hat, und kaufst das Geschenk.
Nein. Der Link öffnet eine Seite mit zwei Feldern, Name und Betrag; damit ist der Beitrag eingetragen. Installiert oder angemeldet wird dafür nichts.
Direkt bei dir: In der Sammlung steht dein Zahlweg – PayPal, IBAN, Wero oder bar. Kalendo nimmt kein Geld entgegen und erhebt keine Gebühr; es zählt nur mit.
Ja, Namen und Beträge stehen in der Liste – das ist der Teil, der die Übrigen zum Mitmachen bringt. Wer sich ohne Betrag einträgt, steht mit Namen da, aber ohne Zahl.
Dann erzeuge einen neuen; der alte hört sofort auf zu funktionieren. Aus der Sammlung selbst geht ohnehin nur heraus, worum es geht, der Vorname des Beschenkten und der Stand – keine Anschrift und nichts aus deinem Adressbuch.
Ohne Passwort — die Anmeldung läuft über einen Link per Mail, Google oder Apple.